In 7 Days to Die dreht sich alles um die siebte Nacht: Jede Woche geht der Blutmond auf, und eine Horde greift deine Basis an. Auf einem Heim-PC bricht genau dann beim Host die Framerate ein, ein Freund fliegt raus und die Nacht endet zu früh. 7 Days to Die Server-Hosting hält die Welt rund um die Uhr online und gibt dem Server Reserve für die Momente, auf die es ankommt – Hordennächte, lange Expeditionen und eine Basis, die immer weiter wächst.
Unten erfährst du, wie viel Speicher ein Server je nach Karte wirklich braucht, was ihn am stärksten belastet, welche Einstellungen in der serverconfig.xml du zuerst ändern solltest, wie Mods und EasyAntiCheat zusammenpassen und wie du eine Welt schützt, in die ihr Wochen gesteckt habt.
Warum ein eigener Server statt Hosting vom PC
Hostet ein Spieler selbst, existiert die Welt nur, solange sein Spiel läuft. Ist der Host offline, kann niemand plündern, bauen oder farmen, und sein PC stemmt Spiel und Server gleichzeitig. In Blutmondnächten kommt der Lag meistens genau daher.
Ein eigener Server trennt beides. Die Welt läuft weiter, wenn der Host offline geht, Pflanzen wachsen, Schmieden schmelzen, und alle verbinden sich mit gleichem Ping statt über den Upload eines einzelnen Heimanschlusses. Portweiterleitung und wechselnde Heim-IP fallen ebenfalls weg: Der Server hat eine feste Adresse und eigene Ressourcen.
Dieselbe Logik gilt für andere Survival-Spiele mit dauerhafter Welt – wir haben sie auch für Valheim und Project Zomboid beschrieben. In 7 Days to Die ist der Unterschied wegen der wöchentlichen Lastspitze nur deutlicher.
Wie viel RAM ein 7 Days to Die Server braucht
Der Kartentyp zählt mehr als die Spielerzahl. Navezgane ist die handgebaute Karte, die mit dem Spiel kommt; Zufallswelten (RWG) werden aus einem Seed in Größen wie 6K, 8K und 10K generiert. Wir haben den Spitzenwert beim ersten Start gemessen, wenn der Server die Welt generiert – mit hartem Speicherlimit:
- Navezgane startet mit 2 GB, aber nur knapp – realistisches Minimum sind 3 GB.
- Zufallswelt 6K oder 8K braucht beim ersten Start etwa 4 GB.
- Zufallswelt 10K startete mit 4 GB nicht und braucht rund 6 GB.
Das sind Startwerte ohne Mods. Der Speicherbedarf wächst, wenn sich Spieler über die Karte verteilen, Basen riesig werden, viele Zombies aktiv sind und ein Spielstand lange läuft. Am meisten legen Mods und Overhauls drauf. Deshalb beschreiben wir unsere Tarife nach Karte und Mod-Last:
| Tarif | RAM | Typischer Einsatz | Preis |
|---|---|---|---|
| Common | 3 GB | 1–2 Spieler, Navezgane | 5,49 €/Monat |
| Pulse | 4 GB | 2–4 Spieler, Navezgane oder Karten bis 8K | 10,49 €/Monat |
| Vector | 6 GB | Bis zu 6 Spieler, 10K-Karte | 15,49 €/Monat |
| Nexus | 8 GB | Bis zu 8 Spieler, Karten bis 10K | 20,49 €/Monat |
| Apex | 12 GB | Bis zu 8 Spieler, Mods | 30,99 €/Monat |
| Titan | 16 GB | Bis zu 8 Spieler, Overhauls wie Darkness Falls | 40,99 €/Monat |
Alle Tarife laufen auf NVMe mit DDoS-Schutz; die komplette Auswahl bis 24 GB findest du auf der 7 Days to Die Seite.
Was den Server belastet: Blutmond, Expeditionen und Basen
Der Speicher entscheidet, ob der Server startet; die CPU, wie er sich im Spiel anfühlt. Ein 7 Days to Die Server berechnet jeden Zombie, Blockphysik, strukturelle Integrität und die Wegfindung der KI. Ein großer Teil dieser Arbeit liegt auf wenigen ausgelasteten Threads, deshalb sind schnelle Kerne wichtiger als viele langsame – dieselbe Regel wie bei Minecraft.
Die schwersten Momente sind vorhersehbar:
- Blutmond. Die Horde spawnt bei allen Spielern gleichzeitig.
BloodMoonEnemyCountlegt fest, wie viele Zombies auf jeden Spieler kommen; verdoppelst du den Wert, verdoppelst du ungefähr die Last in der wichtigsten Nacht der Woche. - Spieler auf der ganzen Karte. Zwei Leute, die in entgegengesetzten Ecken einer 10K-Welt plündern, halten viel mehr Chunks aktiv als vier Spieler in einer Basis.
- Riesige Basen. Tausende Blöcke mit Integritätsprüfung, viele Werkbänke und elektrische Fallen summieren sich.
Laggt der Blutmond, senk BloodMoonEnemyCount ein wenig und halte die Basis kompakt, bevor du mehr RAM buchst. Der meiste Lag in der Hordennacht kommt von der Zombie-Anzahl und der Wegfindung, nicht von Speichermangel.
Was du in der serverconfig.xml zuerst ändern solltest
Fast alle Einstellungen eines 7 Days to Die Servers stehen in der serverconfig.xml. Öffne sie im Tab Files des Panels, bearbeite sie und starte den Server neu. Das solltest du am ersten Tag prüfen:
ServerNameundServerPassword– Name in der Serverliste und Passwort zum Beitreten. Ist der Server nur für Freunde, setz das Passwort sofort.GameWorld–NavezganeoderRWGfür eine Zufallswelt; bei RWG setzt du zusätzlichWorldGenSeedundWorldGenSize.GameName– der Name des Spielstands. Neuer Name bedeutet neuer Spielstand, also ändere ihn bewusst.DayNightLength,BloodMoonFrequency,LootAbundanceundGameDifficulty– Tempo und Schwierigkeit eures Durchgangs.
Leg dich auf die Welt fest, bevor deine Gruppe Zeit investiert. Wechselst du Karte oder Seed bei einem laufenden Spielstand, startet eine neue Welt: Der alte Spielstand bleibt auf der Platte, der Fortschritt zieht aber nicht um.
Der Server lauscht auf drei aufeinanderfolgenden Ports – dem Spielport und zwei darüber. Bei Elysium werden alle drei automatisch zugewiesen, zum Verbinden brauchst du nur Adresse und Port aus deinem Kundenbereich.
Mods, Overhauls und EasyAntiCheat
Mods für 7 Days to Die gibt es in zwei Arten. Kleine XML-Modlets, die Rezepte, Loot oder Zombiewerte ändern, laufen oft nur auf dem Server. Mods mit eigenem Code – auch große Overhauls wie Darkness Falls oder Undead Legacy – müssen auf dem Server und bei jedem Spieler installiert sein, und zwar in derselben Version.
Solche Mods verlangen, dass EasyAntiCheat aus ist: Setz EACEnabled in der serverconfig.xml auf false und sag deinen Spielern, dass sie das Spiel ohne EAC starten sollen. Die Mods legst du über den Dateimanager oder SFTP in den Ordner Mods des Servers und startest neu.
Overhauls sind schwer. Sie bringen neue Zombies, Items und Systeme mit und empfehlen oft eine frische Welt. Plan den Speicher großzügig – 12 GB für eine moderate Mod-Liste, 16 GB oder mehr für komplette Overhauls – und aktualisiere Mods nur zusammen mit einem Backup.
Backups und Spiel-Updates
Eine 7 Days to Die Welt ist schnell verloren: ein missglücktes Mod-Update, ein beschädigter Spielstand nach einem Absturz oder ein Fehlklick, der einen Landclaim löscht. Die einzige verlässliche Rückgängig-Taste sind Backups. Elysium erstellt jede Nacht ein automatisches Backup jedes Servers, und manuelle Kopien legst du im Tab Backups an – mach das vor jedem Spiel-Update, Mod-Wechsel oder jeder Änderung der Welteinstellungen.
Wie oft du sichern solltest, hängt davon ab, wie viel Fortschritt deine Gruppe verkraften kann; die Logik ist dieselbe wie in unserem Artikel, ob tägliche Backups reichen. In einem Spiel mit wöchentlicher Horde ist eine Kopie direkt vor dem Blutmond eine gute Gewohnheit.
Der Server aktualisiert das Spiel beim Start automatisch. Erscheint eine neue Version, starte den Server neu, damit Spieler mit aktualisiertem Client beitreten können; nutzt du Mods, prüf vorher, ob sie die neue Version unterstützen.
Standort und Ping
7 Days to Die verzeiht etwas Ping, aber Kämpfe und das Halten eines Türrahmens in der Hordennacht fühlen sich mit niedriger Latenz trotzdem besser an. Wähl den Standort, der den meisten deiner Spieler am nächsten liegt – unser Ratgeber zur Wahl des Server-Standorts gilt für jedes Spiel, die verfügbaren Städte findest du auf der Standortseite.
Wähl einen Tarif nach Kartengröße und Mods, bezahl – und der Server wird automatisch erstellt, mit drei Ports, NVMe, DDoS-Schutz und nächtlichem Backup. Tarife und Preise findest du auf der 7 Days to Die Seite, den Server stellst du auf der Bestellseite zusammen.